Medizinische Fachabteilungen

Fachabteilungen Innere Medizin

Unsere internistischen Teams behandeln Sie mit modernsten Geräten und nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen, wobei im Mittelpunkt immer der Mensch mit seinen individuellen Bedürfnissen und Wünschen steht. Die Innere Medizin deckt ein sehr breites Spektrum in der Diagnostik und der Therapie aller Organsysteme ab, zum Beispiel bei Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes, des Herz-Kreislauf-Systems und des Gefäßsystems. Auch geriatrische, rheumatische und tumoröse Erkrankungen, sowie Erkrankungen mit neurologischen Begleiterscheinungen werden in der Juraklinik behandelt. Computertomographien und Kernspintomographien (MRT, NMR) stehen für Untersuchungen zur Verfügung.

Weiterführende Betreuung

Gemäß unserem Konzept der weiterführenden Betreuung bieten wir – in Absprache mit den HausärztInnen – unseren:

  • Diabetikern Beratungen
  • Chronisch Kranken (z. B. PatientInnen mit Sondenernährung/künstlichem Ausgang) häusliche Betreuung
  • Alkoholkranken die Weiterbetreuung über den Caritas-Sozialdienst Bamberg 
  • Herz-Kreislaufkranken Coronarsport in Zusammenarbeit mit der VHS
Allgemeine Innere Medizin
Kardiologie
Geriatrie

Im Bereich Gastroenterologie (bzw. Magen-Darm-Erkrankungen) werden neben der endoskopischen Diagnostik auch ein breites Spektrum an Verfahren der endoskopischen Therapie angewandt. In der Ultraschall-Diagnostik kommt auch die Kontrastmittel-Sonographie zum Einsatz. Zertifizierte Hygienestandards und elektronische Kreislaufüberwachung garantieren dabei größtmögliche Sicherheit.

In der Speiseröhre werden akute Blutungen aus Krampfadern (Ösophagusvarizen) durch Unterspritzung, Gummibandligatur oder Ballontamponade gestillt. Im Magen und Zwölffingerdarm kommen zur Blutstillung insbesondere Gewebekleber, Clip-Verfahren und Argon-Beamer zum Einsatz. Im Dickdarm ist häufig die Abtragung von Polypen erforderlich, die oft mit Hochfrequenz-Elektroschlingen durchgeführt wird. Im Gallengang verklemmte Gallensteine können durch Eröffnung der Gangmündung (Papillotomie) ohne Operation entfernt werden. Bei Gangverengungen werden innere Drainagen (Stents) eingesetzt. Je nach Schmerzempfindung werden während endoskopischer Untersuchungen schmerzstillende Medikamente gegeben, bei Bedarf erfolgt eine Narkose. Durch die geschilderten Verfahren kann eine Operation in vielen Fällen vermieden werden.

Im Bereich der Lungenerkrankungen wird das Bronchialsystem mit Videotechnik untersucht und die Lungenfunktion in einer Prüfkammer mit neuester Technik (Bodyplethysmograph) überprüft.

Im Bereich der Herz-Kreislauferkrankungen werden die üblichen Diagnoseverfahren wie Herzultraschall, Schluckecho, Langzeit-EKG, Langzeit-Blutdruck-Ergometrie durchgeführt. Herzschrittmacher werden implantiert, kontrolliert und programmiert. Unsere PatientInnen mit koronarer Herzerkrankung werden von uns in intensiver Zusammenarbeit mit unseren kardiologischen KollegInnen betreut.

Im Bereich der Angiologie erfolgt die Diagnostik und Behandlung jeder Art von Erkrankungen der Arterien und Venen (zum Beispiel Schaufensterkrankheit, Raucherbein, Krampfaderleiden, Thrombosen). Spezielle Strömungsuntersuchungen des fließenden Blutes, vor allem mittels farbcodierter Ultraschalldoppler-Technik, lassen Veränderungen der Halsschlagader (vorbeugende Schlaganfalldiagnostik) oder der Bauch-und Extremitätengefäße erkennen. Bei Bedarf werden die Gefäße mittels Kontrastmittelröntgenuntersuchung (DSA) detailgenau dargestellt.

Bei Stoffwechselerkrankungen werden die PatientInnen medikamentös eingestellt sowie alle Folgeerkrankungen, z. B. des Diabetes, abgeklärt und behandelt.


AnsprechpartnerInnen

Chefarzt Dr. med. Manfred Schöler – Facharzt für Innere Medizin
Facharzt für Innere Medizin
Chefarzt Dr. med. Manfred Schöler
Telefon: 09542-779-441
Fax: 09542-779-442
E-Mail: innere.ambulanz.jk@gkg-bamberg.de

Oberarzt Dr. med. Jan Brändel – Facharzt für Innere Medizin
Facharzt für Innere Medizin
Oberarzt Dr. med. Jan Brändel

Fachabteilung Allgemeine Innere Medizin – Juraklinik Scheßlitz
Fachabteilung Allgemeine Innere Medizin
Telefon: 09542-779-441
Fax: 09542-779-442
E-Mail: innere.ambulanz.jk@gkg-bamberg.de

In enger Kooperation mit der Abteilung Allgemeine Innere Medizin unter Chefarzt Dr. Schöler sowie Geriatrie und Nephrologie unter Chefarzt D. Höger betreuen Chefarzt Dr. Bachmann und sein Team aus FachärztInnen PatientInnen mit Herz- und Kreislauferkrankungen. Hierbei bieten wir Ihnen, wenn sinnvoll und notwendig, auch die Therapie mittels Herzkatheter, Schrittmacher oder Defibrillator an. 

Wir legen Wert auf eine persönliche Behandlung, eine kompetente und objektive Beratung und eine Therapie auf hohem Qualitätsniveau. Dafür arbeiten wir täglich.

Chefarzt Dr. Bachmann ist Spezialist für Intensivmedizin.

Auch wenn sich niemand eine Intensivbehandlung wünscht, so ist es dennoch beruhigend, dass Dr. Bachmann und seine KollegInnen Erfahrung in der Anwendung aller gängigen Notfallmaßnahmen haben. Als Schulungsleiter zahlreicher Reanimationskurse tragen sie auch die Verantwortung für ein gut geschultes Personal.

Das für die Intensiv- und Notfallmedizin hohe Maß an Technik macht vielen Betroffenen und deren Angehörigen Angst. Diese Angst ernst zu nehmen, ihr zu begegnen und die Patientenwünsche immer im Fokus aller ärztlichen Entscheidungen zu halten, ist das Leitmotiv der Abteilung.

Juraklinik Scheßlitz – Kardiologie

AnsprechpartnerInnen

Chefarzt Dr. med. Hendrik Bachmann – Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie, Zusatzbezeichnung Intensivmedizin
Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie, Zusatzbezeichnung Intensivmedizin
Chefarzt Dr. med. Hendrik Bachmann
Telefon: Juraklinik: 09542-779-250 / Steigerwaldklinik: 09546-88-250
Fax: Juraklinik: 09542-779-259 / Steigerwaldklinik: 09546-88-259
E-Mail: iki@gkg-bamberg.de

Oberarzt Dr. med. Martin Kleinschmidt – Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie
Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie
Oberarzt Dr. med. Martin Kleinschmidt

Oberarzt Peter Seidel – Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie
Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie
Oberarzt Peter Seidel

Oberärztin Dr. med. Carola Schumacher – Fachärztin für Innere Medizin
Fachärztin für Innere Medizin
Oberärztin Dr. med. Carola Schumacher

Fachabteilung Kardiologie
Telefon: 09542-779-250
Fax: 09542-779-259
E-Mail: iki@gkg-bamberg.de

Die Behandlung des älteren Menschen erfordert viel Einfühlungsvermögen, gepaart mit einem umfassenden medizinischen Wissen. Gerade ältere Menschen leiden oft gleichzeitig an verschiedensten Krankheiten; die Leistungsfähigkeit vieler Organe ist eingeschränkt. Viele Medikamente beeinflussen sich gegenseitig und benötigen eine sehr individuelle Dosierung. Körperliche Symptome beeinflussen nicht nur die Befindlichkeit, sondern führen zu Verlust der Alltagskompetenz und Mobilität – und somit häufig auch zur Pflegeabhängigkeit und Heimversorgung.

Deshalb ist hier ein multiprofessionelles Team gefordert, das den individuellen Bedürfnissen gerecht wird (InternistInnen, GeriaterInnen, PsychologInnen, PsychiaterInnen, PhysiotherapeutInnen, ErgotherapeutInnen, Sozialdienst, LogopädInnen, Krankenpflege, ErnährungstherapeutInnen). Die/der PatientIn wird bestmöglich gefördert, um nach überstandener Krankheit wieder in die Selbstständigkeit entlassen werden zu können. Dadurch wird eine Pflegeabhängigkeit vermieden.

Angehörige werden von Anfang an in die Behandlung mit einbezogen, um ihnen die Krankheitsentwicklung und den weiteren Behandlungsplan nahebringen zu können. In wöchentlichen Teamsitzungen aller beteiligten Berufsgruppen werden die therapeutischen Maßnahmen koordiniert.

Ein besonderes Programm stellt hierbei die frührehabilitative geriatrische Komplexbehandlung dar: Hier wird nach einer standardisierten Erfassung von Alltagskompetenz, Mobilität, Kognition und Emotion ein individuelles Therapieziel formuliert und intensiv verfolgt. 

Neben der ärztlichen Behandlung erhält jede/r PatientIn zwei Therapieeinheiten pro Tag (10 Therapieeinheiten à 30 min/Woche). Mittels aktivierender Pflege wird die/der PatientIn zur größtmöglichen Selbstständigkeit angehalten. 

Unser Beratungs-, und Betreuungsteam nimmt frühzeitig Kontakt mit den Angehörigen auf, um bei Fragen zur Versorgung nach dem Krankenhausaufenthalt mit Rat und Tat zur Seite stehen zu können. 

Juraklinik Scheßlitz – Innere Medizin Geriatrie

AnsprechpartnerInnen

Chefarzt Dieter Höger – Facharzt für Innere Medizin, Zusatzbezeichnung Geriatrie, Nephrologie und Hypertensiologe DHL
Facharzt für Innere Medizin, Zusatzbezeichnung Geriatrie, Nephrologie und Hypertensiologe DHL
Chefarzt Dieter Höger
Telefon: 09542-779-441
Fax: 09542-779-442
E-Mail: d.hoeger@gkg-bamberg.de

Fachabteilung Geriatrie – Juraklinik Scheßlitz
Fachabteilung Geriatrie
Telefon: 09542-779-441
Fax: 09542-779-442
E-Mail: d.hoeger@gkg-bamberg.de

Fachabteilungen Chirurgie

Das Zentrum Chirurgie der Juraklinik Scheßlitz besteht aus der Abteilung Allgemein- und Viszeralchirurgie (Chefarzt Michael Zachert) sowie der Sektion für Unfall- und Orthopädische Chirurgie (Chefarzt Dr. Matthias Biedermann). Für konsiliarärztliche gynäkologische Operationen steht Dr. Birgit Löffler-Röder an der Juraklinik zur Verfügung. Auf den folgenden Seiten haben Sie die Möglichkeit, sich über unser Spektrum, über verschiedene Erkrankungen und deren chirurgische Therapieoptionen zu informieren. Ein persönliches Beratungsgespräch kann dies natürlich nicht ersetzen. Vereinbaren Sie daher einen Termin mit dem Sekretariat des Zentrums Chirurgie.

Allgemeine Chirurgie
Viszeralchirurgie
Unfall- und Orthopädische Chirurgie

Die operative Behandlung von Leisten-, Nabel-, Bauchwand- und Narbenbrüchen zählt zum großen Bereich der Allgemeinchirurgie. Die operative Versorgung von „Brüchen“ ist eine der häufigsten Operationen in Deutschland. Ein Leistenbruch verheilt nicht von alleine und kann unter Umständen lebensgefährlich werden, sodass bei Beschwerden eine Operation zu empfehlen ist. Individuell an die persönliche Situation angepasst, kann ein operatives Verfahren gewählt werden (minimal-invasiv, mit oder ohne Netz, ambulant oder stationär usw.) – die verschiedenen operativen Verfahren werden an unserer Klinik angeboten. So genannte „Brüche“ entstehen in der Regel bei angeborenen oder erworbenen Schwachstellen in der Bauchwand. Dabei bildet sich eine Lücke durch die Bauchwandmuskulatur hindurch. Das Bauchfell stülpt sich wie der Finger eines Handschuhs durch die Bauchdecke und kann dort zumeist schmerzhaft getastet werden. Zudem besteht die Gefahr einer Einklemmung, d. h. Dünn- oder Dickdarmanteile oder das o. g. Netz rutschen in die Lücke hinein und stecken dort fest. Das kann zu ernsthaften Durchblutungsstörungen der eingeklemmten Organe führen, die eine Notoperation erforderlich machen. Daher empfiehlt sich der rechtzeitige operative Verschluss einer entstandenen Lücke. Brüche sollten nach heutigem Stand der Wissenschaft spannungsfrei, d. h. ohne Zug, auf die auseinander gewichenen Gewebsstrukturen – durch Einlage eines gut verträglichen Kunststoffnetzes – verschlossen werden. Das Netz dient hierbei als Gerüst bzw. Leitschiene für das einwachsende körpereigene Bindegewebe, welches den Bruch schließlich stabilisiert.

Darüber hinaus umfasst das Gebiet der Allgemeinchirurgie z. B. die Entfernung von Weichteiltumoren unter der Haut (sogenannte Lipome, Atherome etc.). Hierbei ist im Einzelfall zu klären, ob eine stationäre Behandlung erforderlich oder eine ambulante Therapie ausreichend ist. Auch das Einsetzen von Portkathetern (z. B. zur Chemotherapie) wird in der Regel ambulant durchgeführt.

Einen hohen Stellenwert haben in der modernen Allgemeinchirurgie neueste Verfahren zur Wundbehandlung bei Infektionen der Haut oder chronischen, schlecht heilenden Wunden. Durch sogenannte Vakuum-Verbände („Unterdrucktherapie“) kann der Wundgrund vorbereitet werden. Im Anschluss erfolgt die Sekundärnaht bzw. die Hauttransplantation.

Juraklinik Scheßlitz – Chirurgie

AnsprechpartnerInnen

Chefarzt Michael Zachert – Facharzt für Chirurgie, Unfallchirurgie und Viszeralchirurgie
Facharzt für Chirurgie, Unfallchirurgie und Viszeralchirurgie
Chefarzt Michael Zachert
Telefon: Steigerwaldklinik: 09546-88-210 / Juraklinik: 09542-779-401
Fax: Steigerwaldklinik: 09546-88-201 / Juraklinik: 09542-779-403
E-Mail: m.zachert@gkg-bamberg.de

Fachabteilung Chirurgie – Juraklinik Scheßlitz
Fachabteilung Chirurgie
Telefon: 09542-779-401
Fax: 09542-779-403
E-Mail: chirurgie.jk@gkg-bamberg.de

Juraklinik Scheßlitz – Chirurgie

Viszeralchirurgie (= Operation an den inneren Organen)

Die Viszeralchirurgie (von lateinisch Viszera = Eingeweide), auch Bauchchirurgie genannt, umfasst die operative Behandlung der inneren Organe, das heißt des gesamten Verdauungstraktes einschließlich des Magens, des Dünn- und Dickdarms, des Enddarms, der Leber, der Gallenblase, der Bauchspeicheldrüse und der Milz. Viszeralchirurgische Erkrankungen lassen sich u. a. in gutartige (Verletzungen, Entzündungen und gutartige Tumore) und bösartige Erkrankungen (bösartige Tumore, „Karzinome“) der genannten Organe unterteilen.

In den letzten Jahren hat sich in immer mehr Bereichen der Viszeralchirurgie die minimal-invasive Chirurgie („Schlüssellochchirurgie“) und insbesondere hierbei die laparoskopische Chirurgie durchgesetzt. Diese Techniken bieten den PatientInnen den großen Vorteil der absoluten Gewebeschonung, mit rascher, weitgehend schmerzfreier Wundheilung und kurzem stationären Aufenthalt. Chefarzt Michael Zachert und sein Team führen mit moderner HD- und 3D-Videotechnologie den überwiegenden Anteil der Operation in minimal-invasiver Technik durch.


Onkologische Chirurgie

Unser Spektrum umfasst die operative Behandlung von Tumorerkrankungen des Verdauungstraktes und der Schilddrüse. Durch die lange Zusammenarbeit mit anderen Disziplinen, wie der Strahlentherapie, der Nuklearmedizin und der Onkologie, wird eine optimierte, patienten- und stadiengerechte Behandlungsplanung nach den aktuellen Leitlinien angeboten. So kann z. B. bei Eingriffen am unteren Mastdarm nach Durchführung einer neoadjuvanten Radiochemotherapie (Kombination aus Bestrahlung und Chemotherapie mit nachfolgender Operation) in vielen Fällen der Schließmuskel erhalten werden und ein Wiederauftreten des Tumors (Rezidiv) verhindert werden. Die meisten bösartigen Erkrankungen an der Schilddrüse können durch eine komplette Entfernung der Schilddrüse, mit nachfolgender Radiojodtherapie, erfolgreich behandelt werden.

 

Schilddrüsenchirurgie

Die Schilddrüsenchirurgie umfasst die operative Therapie von Erkrankungen der Schilddrüse (Knotenstruma, Morbus Basedow, Schilddrüsenkarzinom). Hier arbeiten wir in enger Verzahnung von präoperativer Diagnostik und postoperativer Nachsorge mit der/m niedergelassenen NuklearmedizinerIn und der/m Hausärztin/arzt zusammen. Intraoperativ wird das Gewebe, falls erforderlich im Rahmen einer Schnellschnittuntersuchung von der/vom Pathologin/en, begutachtet. Dadurch können Nachoperationen meistens vermieden werden. Die routinemäßige Anwendung von Lupenbrille und Nervenüberwachungssystem (Neuromonitoring) schafft für die/den Patientin/en die größtmögliche Sicherheit.

Neuromonitoring

Ein Nervenüberwachungssystem kontrolliert während der Operation die Funktion der Stimmbandnerven. Es wird routinemäßig bei allen Schilddrüsen und Nebenschilddrüsenoperationen im Zentrum Chirurgie der Steigerwaldklinik sowie der Juraklinik Scheßlitz eingesetzt. Es hilft dabei, Nerven zu identifizieren und, vor allem, zu schützen.

 

Lupenbrille

Sowohl in der Steigerwaldklinik als auch in der Juraklinik erfolgt die Operation an der Schilddrüse immer unter Zuhilfenahme einer Lupenbrille. Die Vergrößerung von mindestens 2,5-fach bietet die größtmögliche Sicherheit zur Darstellung der feinen Strukturen im Operationsgebiet. Auch dies dient der Sicherheit der/s Patientin/en.

 

Proktologie

Erkrankungen im Bereich des Enddarms sind für PatientInnen besonders belastend. Aufgrund der moderaten Größe unseres Unternehmens lässt sich hier ein individueller Ärztin/Arzt-PatientInnen-Kontakt garantieren, um auch Tabu-Themen in diskreter Atmosphäre zu besprechen. Bei Hämorrhoidalproblemen werden, falls notwendig, neben konventioneller Operationstechniken (Milligan Morgan), auch moderne Operationsverfahren wie die Stapler Hämorrhoidopexie (OP nach Longo) angeboten. Andere anale Erkrankungen wie Abszesse, Fisteln, Fissuren und sonstige Schießmuskelprobleme, werden ebenso in großer Anzahl therapiert.


AnsprechpartnerInnen

Chefarzt Michael Zachert – Facharzt für Chirurgie, Unfallchirurgie und Viszeralchirurgie
Facharzt für Chirurgie, Unfallchirurgie und Viszeralchirurgie
Chefarzt Michael Zachert
Telefon: Steigerwaldklinik: 09546-88-210 / Juraklinik: 09542-779-401
Fax: Steigerwaldklinik: 09546-88-201 / Juraklinik: 09542-779-403
E-Mail: m.zachert@gkg-bamberg.de

Juraklinik Scheßlitz – Facharzt für Chirurgie
Facharzt für Chirurgie
Oberarzt Marc Nettelmann

Oberärztin Carmen Dorothea Weniger – Fachärztin für Chirurgie
Fachärztin für Chirurgie
Oberärztin Carmen Dorothea Weniger

Fachabteilung Chirurgie – Juraklinik Scheßlitz
Fachabteilung Chirurgie
Telefon: 09542-779-401
Fax: 09542-779-403
E-Mail: chirurgie.jk@gkg-bamberg.de

Juraklinik Scheßlitz – Chirurgie

Es werden sämtliche Verletzungen des Stütz- und Bewegungsapparates (Knochenbrüche, Gelenkverletzungen, Sehnenrisse, Bandverletzungen) behandelt. Zur Versorgung werden modernste OP-Techniken (z. B. minimal invasiv) und Implantate (Marknägel, winkelstabile Plattensysteme etc.) verwendet. Gelenkspiegelungen werden am Knie-, Sprung- und Schultergelenk durchgeführt – inklusive der arthroskopischen Versorgung von z. B. Kreuzbandrissen, Meniskusverletzungen oder Knorpelschäden. Ein Kernbereich ist die endoprothetische Versorgung von Hüft-, Knie- und Schultergelenken, sowohl bei Gelenkverschleiß (Arthrose), als auch bei Knochenbrüchen. Hier kommen langjährig bewährte Implantate zum Einsatz. Das Spektrum beinhaltet auch Austauschoperationen (Revisionen) bei gelockerten Kunstgelenken.

Die unfallchirurgische Abteilung ist zur Behandlung von Arbeits-, Schul- und Wegeunfällen zugelassen.

Wiederherstellungschirurgie

Knorpelersatzverfahren kommen an  Knie- und Sprunggelenk zum Einsatz, um die Funktion des eigenen Gelenkes so lange wie möglich zu erhalten. Dies wird  oft in Kombination mit einer Korrektur von Beinachsfehlstellungen (Umstellungsosteotomien) durchgeführt, da diese häufig die Ursache für den Knorpelschaden darstellen.

Hand- und Fußchirurgie

Die Behandlungsmöglichkeiten umfassen die Versorgung von frischen Verletzungen an Hand und Fuß (Sehnen, Knochen, Bänder), aber auch die Operation von z. B. Nervenkompressionssyndromen (Karpaltunnelsyndrom, Sulcus ulnaris Syndrom), schnellender Finger oder Morbus Dupuytren. Vorfußdeformitäten wie der Hallux valgus, Krallen- oder Hammerzehen werden nach individueller Analyse korrigiert.


AnsprechpartnerInnen

Chefarzt Michael Zachert – Facharzt für Chirurgie, Unfallchirurgie und Viszeralchirurgie
Facharzt für Chirurgie, Unfallchirurgie und Viszeralchirurgie
Chefarzt Michael Zachert
Telefon: Steigerwaldklinik: 09546-88-210 / Juraklinik: 09542-779-401
Fax: Steigerwaldklinik: 09546-88-201 / Juraklinik: 09542-779-403
E-Mail: m.zachert@gkg-bamberg.de

Dr. med. Matthias Biedermann – Facharzt für Chirurgie, Unfallchirurgie, Orthopädie und D-Arzt
Facharzt für Chirurgie, Unfallchirurgie, Orthopädie und D-Arzt
Dr. med. Matthias Biedermann
Telefon: 09542-779-401
Fax: 09542-779-403
E-Mail: m.biedermann@gkg-bamberg.de

Oberarzt Dr. med. Günther Wittmann – Facharzt für Chirurgie und Unfallchirurgie
Facharzt für Chirurgie und Unfallchirurgie
Oberarzt Dr. med. Günther Wittmann

Fachabteilung Chirurgie – Juraklinik Scheßlitz
Fachabteilung Chirurgie
Telefon: 09542-779-401
Fax: 09542-779-403
E-Mail: chirurgie.jk@gkg-bamberg.de

Fachabteilung Intensivmedizin

Intensivmedizinisch werden PatientInnen betreut, die durch Operationen, Unfälle oder internistische Erkrankungen einer intensiven Überwachung ihrer Körperfunktionen bedürfen. Diese kritisch kranken PatientInnen werden auf der hochmodernen Intensivstation betreut. Mit der Einführung der Nierenersatztherapie (Dialyse) komplettieren wir das intensivmedizinische Angebot. Auch wenn niemand es sich wünscht, so ist es dennoch beruhigend, dass Intensivmediziner Dr. Bachmann, Anästhesiologe Chefarzt Dr. Eberlein und ihre Teams Erfahrung in der Anwendung aller gängigen Notfallmaßnahmen haben. 

Das für die Intensiv- und Notfallmedizin hohe Maß an Technik macht vielen Betroffenen und deren Angehörigen Angst. Diese Angst ernst zu nehmen, ihr zu begegnen und die Patientenwünsche immer im Fokus aller ärztlichen Entscheidungen zu halten, ist das Bestreben der Chefärzte und deren Teams. Unser besonderes Augenmerk liegt auf dem respektvollen Umgang mit unseren IntensivpatientInnen.

Juraklinik Scheßlitz – Intensivmedizin

AnsprechpartnerInnen

Chefarzt Dr. med. Hendrik Bachmann – Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie, Zusatzbezeichnung Intensivmedizin
Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie, Zusatzbezeichnung Intensivmedizin
Chefarzt Dr. med. Hendrik Bachmann
Telefon: Juraklinik: 09542-779-250 / Steigerwaldklinik: 09546-88-250
Fax: Juraklinik: 09542-779-259 / Steigerwaldklinik: 09546-88-259
E-Mail: iki@gkg-bamberg.de

Chefarzt Dr. med. Thomas Eberlein – Facharzt für Anästhesie und Intensivmedizin, Zusatzbezeichnungen Spezielle Schmerztherapie und Palliativmedizin
Facharzt für Anästhesie und Intensivmedizin, Zusatzbezeichnungen Spezielle Schmerztherapie und Palliativmedizin
Chefarzt Dr. med. Thomas Eberlein
Telefon: Steigerwaldklinik: 09546-88-290 oder -341 / Juraklinik: 09542-779-413 oder -450
Fax: Steigerwaldklinik: 09546-88-201 / Juraklinik: 09542-779-278
E-Mail: t.eberlein@gkg-bamberg.de

Intensivstation – Juraklinik Scheßlitz
Intensivstation
Telefon: 09542-779-500
Fax: 09542-779-503
E-Mail: info.jk@gkg-bamberg.de

Fachabteilungen Anästhesie

Die Anästhesie hat sich ihre Eigenständigkeit lange erarbeitet und ist heute mit ihren vier Säulen OP-Anästhesie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie eines der wichtigsten Teilgebiete der Medizin. Das anästhesiologische Team betreut alle PatientInnen unserer Kliniken, die im Rahmen eines operativen Eingriffes oder einer diagnostischen Maßnahme eine gezielte Schmerzausschaltung benötigen. Zusätzlich behandeln wir chronische SchmerzpatientInnen ambulant sowie stationär. Ein für die hiesige Bevölkerung/PatientInnen zunehmend wichtiges Thema ist die Palliativmedizin, welche wir ebenfalls anbieten können.

Wir orientieren uns bei unseren anästhesiologischen Tätigkeiten an den aktuellen und wissenschaftlich anerkannten, modernsten medizinischen Verfahren. Die Ausstattung unserer Anästhesiearbeitsplätze zeichnet sich durch einen hohen technischen Standard aus. Unser besonderes Anliegen ist es, jeder/m unserer PatientInnen neben allen apparativen Behandlungsmöglichkeiten stets mit Verständnis, Respekt und Zuwendung gemäß dem Leitbild des Klinikums des Landkreises Bamberg zu begegnen.

Notarztstandort

Die Besetzung der Notarzteinsatzfahrzeuge im Bereich Schesslitz und Schlüsselfeld wird tagsüber zum Teil durch die ärztlichen MitarbeiterInnen des Instituts für Anästhesiologie sichergestellt. 

Juraklinik Scheßlitz – Anästhesie
Allgemeine Anästhesie
Stationäre Schmerztherapie und Schmerzambulanz

Schmerzhafte Untersuchungen und Operationen werden regelmäßig in Narkose (Allgemeinanästhesie) oder in Dämmerschlaf (Analgosedierung) durchgeführt. Für die Narkose, aber auch für die Aufrechterhaltung der lebenswichtigen Funktionen (vor allem von Atmung und Kreislauf) während des Eingriffs, ist die/der AnästhesistIn zuständig. Sie/Er arbeitet eng mit der/m OperateurIn/UntersucherIn zusammen, um die vollständige Sicherheit der/s Patientin/en zu gewährleisten.

Eine Narkose oder der Dämmerschlaf schalten das gesamte Bewusstsein sowie das Schmerzempfinden aus. Die/Der PatientIn befindet sich von Beginn der Narkose an bis zu ihrem Ende in einem tiefschlafähnlichen Zustand.

Vor der eigentlichen Operation, noch auf der Krankenstation, wird ein Beruhigungsmittel (sog. Prämedikation) gegeben. Im Operationssaal wird die Narkose mit einem Narkosemittel eingeleitet, welches in eine Armvene gespritzt wird (intravenöse Narkose). Bei länger dauernden Eingriffen werden Narkosemittel entweder kontinuierlich intravenös zugeführt (sog. totale intravenöse Anästhesie = TIVA), oder die Narkose wird mit gasförmigen Medikamenten (sog. Inhalationsanästhetika) aufrechterhalten.

Die Gabe von Inhalationsanästhetika erfolgt auf die gleiche Weise wie die Sauerstoffversorgung während der Narkose: entweder über eine Maske (z. B. bei kürzeren Eingriffen), die auf Mund und Nase aufliegt, oder über einen Beatmungsschlauch (Tubus), der – nachdem Sie bereits eingeschlafen sind – unter Sichtkontrolle schonend in die Luftröhre eingeführt wird. Alternativ kann die Beatmung auch mit einer sog. Kehlkopfmaske (Larynxmaske) erfolgen. Diese legt sich nach Einführen durch den Mund mit ihrer Luftöffnung passgenau vor den Kehlkopfeingang.

Schwere Anästhesiezwischenfälle sind selbst bei erheblichen gesundheitlichen Vorerkrankungen sehr selten. Die heutigen Narkoseverfahren ermöglichen durch genaue Dosierung und Kombination verschiedener Narkosemittel sowie durch den Einsatz moderner Beatmungsgeräte eine gute und sichere Steuerung der Atmung, des Kreislaufs und anderer lebenswichtiger Körperfunktionen. Um Zwischenfälle und Komplikationen zu verhindern, werden diese Funktionen während der gesamten Anästhesiedauer kontinuierlich überwacht.

In jedem dritten Haushalt in Europa lebt ein Mensch, der unter Schmerzen leidet. Etwa 17 % aller Deutschen sind von lang anhaltenden, chronischen Schmerzen betroffen – also mehr als 12 Millionen Menschen in Deutschland. Bei diesen PatientInnen hat der Schmerz seine ursprüngliche Warnfunktion verloren und ist zum eigentlichen Problem geworden. 

Chronische Schmerzen greifen in alle Lebensbereiche ein und verursachen oft einen besonders großen Leidensdruck. Lang anhaltende Schmerzen führen auch zu einem enormen Schmerzmittelverbrauch, vielen medizinischen Leistungen und einem Ausfall von Arbeitskraft. Moderne Behandlungen chronischer Schmerzen gehen weit über die Verordnung von Medikamenten und operative Eingriffen hinaus. Sie berücksichtigen neben gezielter medikamentöser Therapie auch Verfahren wie psychologische Schmerzbewältigungsstrategien, Entspannungsübungen, Trainingstherapie oder physikalische und manuelle Therapiemethoden (s. u. Multimodale Schmerztherapie). 

In der Schmerztherapie der Juraklinik bieten wir eine persönlich zugeschnittene Schmerztherapie von chronischen bzw. akuten Schmerzen sowie medikamentöse Einstellungen und Behandlungen komplexer Schmerzbilder z. B.:

  • Schmerzen am Bewegungssystem (z. B. Rückenschmerzen)
  • Akuter „Hexenschuss“
  • Chronische Arthorose (z. B. Schulterschmerzen)
  • Fibromyalgie und Ganzkörperschmerzen
  • Gesichtsschmerzen
  • Unterleibsschmerzen
  • Kopfschmerzen, Migräne
  • Nervenschmerzen (Gürtelrose, Polyneuropathie, Morbus Sudeck, CRPS I +II)
  • Schmerzen bei Durchblutungsstörungen
  • Tumorschmerzen

In der Schmerzambulanz können alle PatientInnen (Nichttumorschmerz, Tumorschmerz) mit akuten und chronischen Schmerzzuständen vorgestellt werden, die anderweitig nicht adäquat medikamentös einzustellen sind. Die Schmerzambulanz ist Ansprechpartnerin für schmerztherapeutische Fragestellungen im Klinikum des Landkreises Bamberg (Konsiliardienst) und übernimmt auch den perioperativen Akutschmerzdienst.

Chronische SchmerzpatientInnen mit einer langen Leidensgeschichte und mehreren erfolglosen Therapien können stationär in Form einer Multimodalen Schmerztherapie durch ein interdisziplinäres Team (Spezielle/r SchmerztherapeutIn Psychosomatik, Ergotherapie, Musik- und Kunsttherapie, Physiotherapie, Entspannungsverfahren) an der Juraklinik behandelt werden.

Chronischer Schmerz bleibt für alle Beteiligten – für die/den Patientin/en, die Familie und den Freundeskreis, den Arbeitsplatz und seine BehandlerInnen – eine Herausforderung, gerade weil Schmerzen oft nur gelindert werden können.

 

Das gemeinsame Ziel ist, mit dem Schmerz lebenswert zu leben.

Anmeldung zum Vorgespräch einer Schmerztherapie:
Schmerzambulanz-Telefon: 09542-779450 


AnsprechpartnerInnen

Chefarzt Dr. med. Thomas Eberlein – Facharzt für Anästhesie und Intensivmedizin, Zusatzbezeichnungen Spezielle Schmerztherapie und Palliativmedizin
Facharzt für Anästhesie und Intensivmedizin, Zusatzbezeichnungen Spezielle Schmerztherapie und Palliativmedizin
Chefarzt Dr. med. Thomas Eberlein
Telefon: Steigerwaldklinik: 09546-88-290 oder -341 / Juraklinik: 09542-779-413 oder -450
Fax: Steigerwaldklinik: 09546-88-201 / Juraklinik: 09542-779-278
E-Mail: t.eberlein@gkg-bamberg.de

Oberärztin Vera Dittmar – Fachärztin für Anästhesie und Notfallmedizin
Fachärztin für Anästhesie und Notfallmedizin
Oberärztin Vera Dittmar

Oberarzt Moritz Roth – Facharzt für Anästhesie, Zusatzbezeichnung Notfallmedizin
Facharzt für Anästhesie, Zusatzbezeichnung Notfallmedizin
Oberarzt Moritz Roth

Oberarzt Dr. med. Christian Frischmann – Facharzt für Anästhesie, Zusatzbezeichnung Intensivmedizin und Notfallmedizin
Facharzt für Anästhesie, Zusatzbezeichnung Intensivmedizin und Notfallmedizin
Oberarzt Dr. med. Christian Frischmann

Fachabteilung Anästhesie – Juraklinik Scheßlitz
Fachabteilung Anästhesie
Telefon: 09542-779-450
Fax: 09542-779-199
E-Mail: info.jk@gkg-bamberg.de